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CodIcon - Bilderhandschriften der Bayerischen Staatsbibliothek

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Im großen Bestand der Manuskripte in der Bayerischen Staatsbibliothek, entstanden in der Zeit von der Spätantike bis in die Gegenwart, geschrieben in einer Vielzahl von Sprachen des Okzidents und Orients und mit und ohne Bebilderung, befindet sich eine Gruppe von mittlerweile an die 700 Handschriften, die unter der Bezeichnung Codices iconographici Monacenses zusammengefasst sind.

Einrichtung und Auswahl der Objekte dieses besonderen Fonds nahm der Sprachwissenschaftler Johann Andreas Schmeller (1785-1852) im Jahr 1835 vor. Als Bibliothekar in der unter Ludwig I. (1786-1868, ab 1825 König) in Königliche Hof- und Staatsbibliothek umbenannten ehemaligen Wittelsbacher Hofbibliothek in München wurde er einer der maßgeblichen Gestalter der Neuordnung der Bestände, die nach dem immensen Zuwachs an Handschriften und Drucken in der Folge der Säkularisation von 1803 mit der Aufhebung der Klöster und Mediatisierung reichsunmittelbarer Herrschaften zu bewältigen war.

Unter Beibehaltung des alten Aufstellungsschemas der Bibliothek nach Sprachen wurden differenzierende Sonderzuweisungen eingeführt. Bei den Manuskripten erwies es sich als sinnvoll, beispielsweise Karten und Musikalien von mittelalterlichen Texthandschriften zu scheiden. Und unter den illuminierten Texthandschriften, die unter der jeweiligen Sprachsignatur aufgestellt und dadurch nicht eigens gekennzeichnet sind, schied Schmeller wegen ihres ganz eigenen Charakters die "Handschriften mit keinem oder blos erklärendem Text" aus und nannte sie Codices iconographici Monacenses (Cod.icon.). Das handschriftliche Verzeichnis (Repertorium) dieser Handschriften blieb, mit Neuzugängen angereichert, von 1835 bis in den Beginn des 21. Jahrhunderts das einzige Nachweisinstrument. Die Auswahl-Kriterien für die Fondszuweisung traten nicht durchwegs eindeutig hervor, waren vielfach Ermessenssache. Daher befindet sich eine nicht geringe Zahl von Handschriften mit typischen Merkmalen der Codices iconographici (Illustration + kurze Erläuterung) auch unter den Cgm (Codices germanici Monacenses) und Clm (Codices latini Monacenses), d.h. den deutschen und lateinischen Handschriften, darunter Wappen- und Kostümbücher und Turnierdarstellungen.

 

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Kurze Charakteristik und Beschreibung

Die Codices iconographici passen ihrer Art nach eher in ein Graphik-Kabinett als in eine Bibliothek. Es sind überwiegend repräsentative "Bilderbücher" zu den Realien der profanen Welt, mit der Feder gezeichnet, oft mit Deckfarben, als Schaustücke auch prächtig mit Silber und Gold koloriert.

Der Inhalt ist enzyklopädisch breit gefächert, von Schmeller eingeteilt in die Sachgebiete Botanik, Zoographie, Geographie, Astronomie, Architektur, Kriegswesen, Hippologie (Wissenschaft vom Pferd), Heraldik mit Genealogie und Sphragistik (Siegelwesen), Kostüme, Bildnisse. Die letzte Gruppe der Varii enthält Stücke, die man nicht zuordnen mochte oder wollte. Gerade in diesem Bereich befinden sich aber einige der kunsthistorischen Spitzenstücke.

Sie entstanden – mit wenigen Ausnahmen mittelalterlicher Karten, Wappenbücher und anderem – zwischen dem 16. und dem 20. Jahrhundert. Die textlichen Erläuterungen in Deutsch und anderen europäischen Sprachen haben den Umfang von Bildbeischriften bis zu kurzen Kommentaren. Nicht alle Stücke sind von Hand geschrieben bzw. gezeichnet, sondern bestehen aus Holzschnitten, Kupferstichen bzw. Radierungen, die aber von Hand koloriert sind. Nur ein Teil ist zum Codex gebunden. Es gibt auch Einzelblätter, darunter monumentale Hängetafeln, meist von Stammbäumen und Landkarten. Andere Einzelblattsammlungen wurden nach einer im 16.-18. Jahrhundert beliebten Manier kurz nach ihrer Entstehung in Klebebänden vereint und in Sammlerbibliotheken aufgestellt, zum Beispiel architektonische Ansichten und Entwürfe, aber auch naturwissenschaftliche Darstellungen. Die großen Architekturzeichnungen des 19. Jahrhunderts werden noch heute lose in Mappen gelegt verwahrt.

Die Stücke der Frühen Neuzeit bis um 1650 charakterisiert das Streben nach Ordnen (Heraldik, Sphragistik, Kostüme), Wissen (Geographie, Botanik, Zoographie etc.), Herrschen (Festungsbau und Kriegstechnik) und Repräsentieren (Turnierwesen, Festzüge).

Unter das Ordnen fällt beispielsweise Cod.icon. 308, ein Wappenbuch deutscher Geschlechter des Augsburgers Nikolaus Bertschi (gest. 1542) nebst anderen im Sammlungskontext interessanten Wappen- und Stammbüchern und genealogischen Tafeln wie dem Pfalzbayerischen Stammbaum Cod.icon. 388. Für das Wissen steht die Geographie mit den für die Seefahrt in die Neue Welt entstandenen Portulanen (Hafenkarten) des 15. Jahrhunderts (Cod.icon. 130) neben Genueser, portugiesischen und englischen Karten und Atlanten. In einem anderen Kontext spielt im Zusammenhang humanistischer Geschichtsforschung mit Cod.icon. 208 die Zeichnung der sog. "Igeler Säule", ein spätrömisches Pfeilergrabmal bei Trier, eine bedeutende Rolle. Das Grabmal gehört zu den Denkmälern, die zusammen mit römischen Inschriften und allen verfügbaren Denkmälern der Antike und auch der germanischen Vorfahren als authentische Zeugen in die von Konrad Celtis (1459-1508) in Nürnberg, Hartmann Schedel (1440-1514) dortselbst, Konrad Peutinger (1465-1547) in Augsburg und anderen Gelehrten geplante historisch-topographische Landesbeschreibung einer "Germania illustrata" eingehen sollten, die jedoch nie realisiert wurde.

Erwähnenswert für das Wissen sind auch botanische Handschriften, darunter eines der noch intakten Herbare des "Simplicisten" Hieronymus Harder aus Bregenz (gest. nach 1607) Cod.icon. 3 – ein weiteres der zwölf  bekannten Herbare Harders ist dem bayerischen Herzog Albrecht V. (1528-1579, Herzog ab 1550) gewidmet (heute München, Deutsches Museum) –.  nebst anderen wissenschaftsgeschichtlich bedeutenden taxonomischen Werken zu Botanik und Zoographie des 17. bis 19. Jahrhunderts. Für das Herrschen ist der italienische sogenannte Pagliaro-Atlas (Cod.icon. 141) mit Festungsbauten des 16. Jahrhunderts zu nennen, der sich seit der Zeit des Kurfürsten Maximilian I. (1573-1651, Herzog ab 1597, Kurfürst ab 1623) um etwa 1630 in der Münchner Hofbibliothek befindet.

Zum höfischen Repräsentieren gehört das elegante Turnierbuch Cod.icon. 403 von Hans Burgkmair d.J. (1500-1562) aus Augsburg, das in Wiederholung von Holzschnittvorzeichnungen seines Vaters Hans Burgkmairs d.Ä. (1473-1531) in aquarellierter Federzeichnung die von Kaiser Maximilian I. erfundenen und ausgetragenen Turnierarten illustriert. Zum höfischen Kontext zählen das Fechtbuch des Hans Thalhofer (um 1420 - um 1490) von 1467 (Cod.icon. 394 a) und die "Ars athletica", ein Kompendium zur Fechtkunst des Paul Hektor Mair (1517-1579) von ca. 1550 aus Augsburg (Cod.icon. 393(1 und 393(2 ). Des Münchner Malers Hans Mielich (1516-1573) sogenanntes "Kleinodienbuch" von 1552-1555 (Cod.icon. 429), ein Bildinventar der Juwelen der Herzogin Anna von Bayern (1528-1590), der Gemahlin des eigentlichen Begründers der Wittelsbacher Hofbibliothek, Albrecht V. von Bayern, markiert als besonderes "Schmuckstück" im wahrsten Sinne den Anfang des zeitlichen Spektrums der Codices iconographici.

Den jüngsten Zuwachs des Fonds im 19. und 20. Jahrhundert bestimmen zu dieser Zeit entstandene Künstlerskizzenbücher, Karikaturen, Illustrationsentwürfe zu Kinderbüchern und andere Druckvorlagen. Unter den "Varii" fand im 20. Jahrhundert aber auch beliebiges "Streugut" Unterschlupf wie Musterbücher für Schrift, Häkelspitzen und Sattlerei als auch Stoffreste aus koptischen Einbänden (Cod.icon. 474) und ehemals als Makulatur verwendete Einzelblätter verschiedener Darstellungen, die im Bibliotheksmagazin aufgefunden wurden. Darunter befindet sich eines von ganz wenigen religiösen Objekten des im Kern profan bestimmten Bestandes.

Die geographische Spannweite der Objekte reicht, die Herkunft betreffend, von Stücken vor allem aus Deutschland, Frankreich, Italien bis inhaltlich zu Atlanten und Karten zu Südamerika und Asien, exotischen Pflanzen aus Afrika, Kostümen aus aller Welt.

Die Sammlung der Codices iconographici ist genuin mit der Geschichte  der Bayerischen Staatsbibliothek verbunden und dadurch, auch inhaltlich, mit Bayern. Der Grundbestand, nachgewiesen schon in den ältesten Inventaren von 1582 und 1618, geht auf Käufe und Aufträge Herzog Albrecht V. für seine im Jahr 1558  gegründete Wittelsbacher Hofbibliothek zurück und reicht bis zu Erwerbungen durch die Kurfürsten Max Emanuel (1662-1726, Kurfürst ab 1679) und Maximilian III. Joseph (1727-1777, Kurfürst ab 1745) im Jahr 1776 (75 Objekte). Dazu kommen im 19. und 20. Jahrhundert Überstellungen aus ehemals königlichem Staatsgut wie dem Allgemeinen Reichsarchiv (heute Bayerisches Hauptstaatsarchiv), dem Königlich Bayerischen Kriegsministerium, aus den Bibliotheken der Alten Pinakothek, des Bayerischen Nationalmuseums und aus anderen Behörden. 54 der Codices iconographici stammen aus den Pfalz-Wittelsbacher Hofbibliotheken in Neuburg an der Donau und später Düsseldorf, die, vereint in der Hofbibliothek Mannheim, 1782 mit Karl Theodor von der Pfalz (1724-1799) nach München kamen, nachdem er 1777  Kurfürst von Bayern geworden war. Aus Säkularisation und Mediatisierung stammen 16 Stücke aus aufgelösten Klöstern, sieben aus der ehemaligen Rats- bzw. Stadtbibliothek Regensburg. Aus den Neuerwerbungen der Hof- und Staatsbibliothek gelangten im 19. Jahrhundert unter anderem in den Fonds drei Codices aus dem aufgelösten Naturalienkabinett des schwäbischen Bankiers Joseph Paul Ritter von Cobres (gest. 1825) und sieben aus der erst 1971 verkauften Bibliothek von Maximilian Graf von Montgelas (1759-1838), des einflussreichsten Politikers unter dem ersten bayerischen König Maximilian I. Joseph (1756-1825, Kurfürst ab 1799, König ab 1806).

Unter den Vorbesitzern und auch Auftraggebern vieler dieser elitären Prestigeobjekte treten aber auch bürgerliche Privatgelehrte hervor wie die Augsburger Konrad Peutinger und an erster Stelle der Bankiersspross Johann Jakob Fugger (1516-1575), der 1571 seine gesamte Bibliothek Herzog Albrecht V. von Bayern vermachte. Unter den 21 Codices iconographici aus Fuggerbesitz befindet sich mit Cod.icon. 190, durch Agenten in Lyon besorgt, ein Autograph des Architekten Sebastiano Serlio (1475 - um 1554) -  und,  in seinem Auftrag durch den illustren kaiserlichen Antiquarius Jacopo Strada (1510-1588) aus Mantua zusammen- oder auch hergestellt, eine 15 bändige Prachtausgabe italienischer Wappen (Cod.icon. 266-280).

Für die bayerische Kunstgeschichte sind als die ältesten und kunsthistorisch prominentesten Repräsentanten die oben genannten Hans Mielich aus München mit dem Schmuckbüchlein und aus Augsburg, der "Bilderfabrik Europas"  im 16. Jahrhundert,  Hans Burgkmair d.Ä. und Sohn zu nennen. Zu den dort ansässigen Buchmalern, die, persönlich bis heute noch nicht fassbar, hervorragende Illustrationen schufen, gehört  an erster Stelle die  produktive Werkstatt, die mit dem Künstler Jörg Breu d.J. (nach 1510-1547) in Verbindung gebracht wird. Die üppige zweibändige Ars athletica (Cod.icon. 393(1 und 393(2 ) der Offizin erwarb Herzog Albrecht V. zusammen mit einem verlorenen Büchsenmeisterbuch für stolze 800 Gulden. Darum gruppiert sich aus dieser "Bilderfabrik" eine Reihe hervorragend gemalter, bisher anonymer Wappen- und Kostümbücher. Vertreten sind dazu die Stecher Dominicus Custos (um 1550/60-1612; Cod.icon. 380, 450 als Vorlage) sowie in Cod.icon. 380 Wolfgang (1581-1663) und Lukas Kilian (1579–1631) aus Augsburgs reicher druckgraphischer Produktivität dieser Zeit.

Zwischen 1624 und 1688 entstanden  die Vorzeichnungen von Künstlerbildnissen von Joachim von Sandrart (1608-1688) zur Druckausgabe der "Teutschen Academie der Edlen Bau-, Bild- und Mahlerey-Künste" (Cod.icon. 366). Sandrart, in gleicher Weise Kunsttheoretiker wie Maler und Zeichner, erhielt seine Ausbildung in Nürnberg, das Wanderleben durch Europa mit Aufträgen der großen Fürstenhäuser bis zu Papst Urban VIII. (1564-1644, Papst ab 1623) führte ihn am Ende nach Augsburg und wieder Nürnberg, wo er begraben liegt. Der Band trägt das Supralibros der Münchner Hofbibliothek des 18. Jahrhunderts, die Umstände der Erwerbung sind nicht bekannt.

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Das Erschließungsprojekt der Codices iconographici

Die Katalogisierung der Codices iconographici, gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, begann mit der digitalen Publikation des Schmellerschen handschriftlichen Repertoriums auf dem Datenstand von 2002 mit Zugriff über Schmellers Sachgruppeneinteilung. Sie bot einen ersten raschen Zugang und Überblick zum gesamten Bestand.

Es folgte als digitales Kurzverzeichnis die Minimalbeschreibung des gesamten Fonds in Form der strukturierten und indizierten exzerpierenden Abschrift des alten Repertoriums, die mit nachgetragenen Kurzeinträgen zu den Neuerwerbungen stetig aktuell gehalten wird. Sie beschränkt sich strikt auf Informationsmenge und -wortlaut der Vorlage unter Verzicht auf Autopsie und Recherche. Nicht berücksichtigt ist die ältere Literatur des 19. Jahrhunderts, die jedoch über den durch Verlinkung eingebundenen Image-Katalog bzw. signaturbezogen über den Service der "Forschungsdokumentation" zu den Handschriften der Bayerischen Staatsbibliothek recherchierbar ist.

Der Online als Katalog bezeichnete dritte Teil der Erfassung der Codices iconographici Monacenses mit Neubeschreibungen umfasst einen Teilbestand des Fonds. Da eine Neubearbeitung des gesamten Fonds einen großen Zeitrahmen erfordert, wurde eine chronologische Aufteilung gewählt, beginnend mit den 130 ältesten, bis um die Mitte des 17. Jahrhunderts entstandenen Werken der Signaturengruppe. In Autopsie wurde die Handschrift quantifiziert (Blatt- und Bildzahl), kunsthistorisch gewürdigt und eingeordnet, soweit möglich der Einband und die Provenienz bestimmt und neue Literatur beigetragen. Die Gliederung der Beschreibung wurde für diesen ersten Online-Katalog der Handschriften in der Bayerischen Staatsbibliothek neu entwickelt.

 

Marianne Reuter

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Hinweise zur Benutzung

Alle Codici iconographici sind über die gemeinsame Datenbank CodIcon online erfasst und recherchierbar. Dabei stehen vielfältige Suchinstrumente zur Verfügung, neben der einfachen Bildsuche auch eine Expertensuche, eine Indexsuche sowie die Möglichkeit einer kombinierten Suche.

Zu allen Objekten des Bestands existiert eine Kurzbeschreibung sowie der digitalisierte Eintrag im handschriftlichen Repertorium. Zusätzlich stehen zu allen Handschriften vor ca. 1650 sowie - im Aufbau - zu den architektonischen Bildhandschriften ausführliche neue Katalogbeschreibungen und farbige Volldigitalisate zur Verfügung. Der Bestand der digitalisierten Objekte wird laufend erweitert (→ Aufstellung aller digitalisierten Objekte nach Signaturen).

 

 

Angaben zum Projekt

Seit 2007 steht die digitale Publikation der "Codices iconographici" als Fonds der Öffentlichkeit in der Form zu Verfügung, wie sie im Rahmen eines Projektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft bearbeitet wurde. Alle Objekte sind durch die Konversion des alten Repertoriums verzeichnet und recherchierbar, Neuerwerbungen nachgetragen (laufend fortgeführt) und die rund 130 vor 1650 entstandenen Objekte neu beschrieben und mit digitalen Bildern präsentiert.

Seit 2009 ist mit dem Projekt ArchIcon eine Erweiterung von CodIcon online im Aufbau. Es entsteht dabei für die handgezeichneten Architekturblätter, illustrierten Traktate zu Zivil- und Festungsbau und auch Reiseskizzen ein Gesamtkatalog zu den ungedruckten Architectonici der Bayerischen Staatsbibliothek ohne Einschränkung auf Fonds (Signaturengruppen) und zeitliche Begrenzung. Neben Handschriften aus dem CodIcon-Bestand werden deswegen auch Materialien aus dem gesamten Handschriftenbestand und aus den Nachlässen in der Bayerischen Staatsbibliothek eingearbeitet.

Außerdem sollen demnächst über 600 handgezeichnete Karten mit Einzelsignaturen integriert werden, die aus der Kartensammlung der BSB in den Fonds Codices iconographici transferiert wurden.

Die Digitalisierung und Erschließung der CodIcon-Handschriften ist ein Projekt der Bayerischen Staatsbibliothek München. Sie wird im Rahmen verschiedener Teilprojekte von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Die Digitalisierung der Handschriften sowie Programmierung und technische Betreuung der CodIcon-Datenbank erfolgen am Münchener Digitalisierungszentrum der Bayerischen Staatsbibliothek.

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