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Königreich Baiern

Königreich Baiern. Gezeichnet von Friedrich Herdegen. Gestochen von Carl Schleich. [Ca. 1:4 100 000]. S.l. (vermutlich München) 1806. Maßstab in graph. Form (Geogr. od. Teutsche M., Stundenweges). Ohne Ortsnamen

Signatur: Mapp. XI,46,3
Autor/Hrsg.: Friedrich Herdegen
Jahr: 1806
Technik: Kupferstich
Maßstab: Ca. 1:4 100 000
Originalgröße: 9 x 15 cm
Vorliegendes Blatt ist eine hydrographische Karte, d.h. eine Karte, welche hauptsächlich die Gewässer zeigt. Die Karte ist im übrigen auch eine stumme Karte (d.h. ohne Angabe der Ortsnamen) mit der farbig handkolorierten Einteilung in die damals Kreise genannten Verwaltungsbezirke. Das dargestellte Gebiet erstreckt sich auf das Königreich Bayern von Napoleons Gnaden in seiner größten Ausdehnung mit dem seit 1805 besetzten Tirol (im Süden das blau kolorierte Territorium). Im Norden war Bayern seit 1803 durch die im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses gewonnenen Hochstifte Würzburg und Bamberg erweitert und im übrigen durch die zentral gelegenen Hochstifte Freising und Augsburg sowie zwölf Abteien und 15 Reichsstädte (darunter Nürnberg) abgerundet worden, was auch an zahlreichen kleineren, farbig umrandeten Gebieten sichtbar wird. Der Major Friedrich Herdegen arbeitete bei mehreren Karten höchst produktiv mit dem ebenfalls im Topographischen Bureau beschäftigten Stecher Carl Schleich zusammen.

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