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Baierische Monarchie

Die Baierische Monarchie. [Gewidmet] Seiner Königlichen Maiestät von Baiern Maximilian Joseph I. Entworfen in zwey Blättern von Conrad Mannert. Christian M. Trummert sc. Nach dem Pariser Frieden erweiterte und berichtigte Ausgabe. [Ca. 1:600 000]. Nürnberg, Christoph Fembo [früher Homanns Erben] 1816. Kupferstich auf 2 Blättern mit 1 Supplementblatt.

Signatur: Mapp. XI,57-Südblatt
Autor/Hrsg.: Conrad Mannert
Jahr: 1816
Technik: Kupferstich
Maßstab: Ca. 1:600 000
Originalgröße: Originalgesamtgröße 85 x 93 cm
Ausgabe der andernorts schon gezeigten Bayernkarte des Geographieprofessors Conrad Mannert (vgl. 12_Mapp_XI_49) anlässlich des zweiten Pariser Friedens vom 20.11.1815. Napoleons endgültige Niederlage bei Waterloo und seine anschließende dauerhafte Verbannung hatte auch für Bayern Konsequenzen. Die auf dem Wiener Kongreß ausgehandelten territorialen Veränderungen formten das Königreich letztlich zum modernen Flächenstaat. Zwar mussten Tirol und Vorarlberg an Österreich, welches sich auch das kurzzeitig unter bayerischer Herrschaft stehende Territorium Salzburg noch einverleibte, zurückgegeben werden. Zum Ausgleich dafür erhielt Bayern jedoch die Territorien Würzburg und Aschaffenburg in Franken als Zugewinn und die linksrheinische Pfalz, welche im napoleonischen Staatensystem zum Rheinbund gehört hatte, wurde zurückerstattet. Das Südblatt zeigt blassblau koloriert die durch die Gebietsverluste an Östereich neu entstandenen bayerischen Außengrenzen des südlichen Oberdonaukreises (Schwaben mit Lindau und Allgäu), des südlichen Isarkreises (Oberbayern), sowie die Grenzen des kurioserweise im Erscheinungsjahr der Karte, 1816, aufgelösten und zum Isarkreis geschlagenen Salzachkreises zwischen Burghausen, Chiemsee und Berchtesgadener Land.

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