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Rezatkreis

Der Rezatkreis. Stich beendet von A. M. Hammer. Nürnberg, [Johann Thomas Schubert] 1837. Beilage 4(1837) zu dem Nationalwerk: Bayerns VIII Kreise.

Signatur: Mapp. XI,62 q-4(1837)
Autor/Hrsg.: A. M. Hammer
Jahr: 1837
Technik: Kupferstich
Maßstab: unbekannt
Originalgröße: 47 x 51 cm
Viertes von insgesamt acht Blättern aus den Kartenbeilagen zu dem von einem Verein von Literaten und Künstlern unter Leitung des Archivbeamten Georg Lommel und des Artilleriehauptmanns Gottlieb J. Bauer bearbeiteten Huldigungswerk der bayerischen Regierungsbezirke an König Ludwig I. Es zeigt den Rezatkreis kurz vor der vom König veranlassten Gebietsreform vom 29. November 1837, aus der der heutige Regierungsbezirk Mittelfranken hervorging. Damit verbunden waren die Grenzverschiebungen im Südosten, das heißt Abgabe des Gebietes um Hilpoltstein (in der Karte ist die neue Grenze hier orange koloriert) beziehungsweise Zugewinn des Gebietes um Eichstätt (hier in gelb-braunem respektive gelb-grünem Kolorit angedeutet). Der gesamte Südteil des alten Rezatkreises mit Nördlingen (in der Karte südlich der blau kolorierten Grenzlinie) wurde an den neuen Regierungsbezirk Schwaben abgegeben. Blassgrün koloriert ist auch die Gebietsabtretung an das heutige Oberfranken (alter Obermainkreis) westlich von Erlangen angedeutet. Die dünneren gelb kolorierten Grenzlinien im Inneren der Karte bezeichnen die alten Landgerichtsgrenzen.

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