Bayerische Landesbibliothek Online
Das Portal zu Geschichte und Kultur des Freistaats

NS-Raubgut in der Bayerischen Staatsbibliothek (BSB)

uk

Zum Projekt

Die Bayerische Staatsbibliothek sucht seit 2003 in ihren Beständen nach NS-Raubgut. Sie ermittelt Bücher und Handschriften, die zwischen 1933 und 1945 von ihren Eigentümern unter Druck verkauft oder von NS-Organisationen wie der Geheimen Staatspolizei beschlagnahmt und weiterverteilt wurden. Sie zeigt eventuelle Funde an, forscht nach Nachkommen beziehungsweise Nachfolgeorganisationen der Vorbesitzer und gibt das Gefundene nach Möglichkeit zurück. Sie orientiert sich damit an der Verpflichtung, die alle öffentlichen Institutionen der Bundesrepublik Deutschland 1999 in einer gemeinsamen Erklärung zur Auffindung und zur Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgutes, insbesondere aus jüdischem Besitz eingegangen sind.

 

NS-Raubgut:
NS-Raubgut: "Auswahl maurerischer Gesänge", 1812; mit Exlibris der Loge zum aufgehenden Licht an der Isar.

Die Förderung durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste (bis 2015 Arbeitsstelle für Provenienzrecherche und Provenienzforschung am Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz) ermöglicht es der Bayerischen Staatsbibliothek seit 1. Juni 2013, die NS-Raubgutforschung zum Abschluss zu bringen.

Die Ergebnisse werden im Rahmen der Bayerischen Landesbibliothek Online präsentiert.

Hinweise zur Benutzung

Das Angebot umfasst
-    Informationen zur NS-Raubgutforschung
-    Dokumentation der Restitutionen der Bayerischen Staatsbibliothek (laufend erweitert)
-    Literaturempfehlungen und Links zu externen Online-Angeboten