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Die Salem-Schau auf dem Münchener Oktoberfest 1933

Die Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH

Die Zigarettenfirma Reemtsma, 1910 in Erfurt gegründet und seit 1923 in Altona bei Hamburg beheimatet, brachte es in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg vom Status einer relativ kleinen Firma zu einem Quasimonopol für Zigaretten im Deutschen Reich. Verantwortlich waren dafür moderne Produktionsmethoden, eine breite Produktpalette und ausgeklügelte Werbestrategien, die vor allem auf den Werbeberater des Unternehmens, Hans Domizlaff (1892-1971), zurückzuführen sind. Daneben betrieb die Firma aber auch eine agressive und risikoreiche Expansions- und Lobbypolitik, an deren Ende mit der vollständigen Übernahme von Haus Neuerburg (1935) die Ausschaltung bzw. Einverleibung fast der gesamten Konkurrenz in Deutschland stand. Dabei verstand es Reemtsma stets, sich mit der Politik gut zu stellen. Auch zu den nationalsozialistischen Machthabern wurde nach anfänglichen Schwierigkeiten enge Beziehungen geknüpft, die bis in den Zweiten Weltkrieg hinein für ein Gedeihen der Firma sorgten ("Wehrmachtszigarette").

Zu den zahlreichen Zigarettenfirmen, die Reemtsma während der Weimarer Republik in mehreren Stufen übernahm, gehörte 1925/29 auch die 1886 gegründete Dresdener Yenidze. Diese, benannt nach dem Anbaugebiet des verwendeten Tabaks im heutigen Nordgriechenland, vermarktete ihre "milden" Zigaretten unter dem Markennamen "Salem" (vom arabischen Friedensgruß, in der deutschen Schreibweise "Salem aleikum"). Auch nach der Übernahme durch Reemtsma wurde die Produktpalette der Salem-Zigaretten weiterhin produziert.

Gegen Ende der 1920er Jahre sorgten Wirtschaftskrise und Steuererhöhungen für eine Verschiebung bei den Marktanteilen der damals zahlreichen Zigarettenmarken Reemtsmas. Insbesondere die Notverordnung vom Juli 1931, die die Zigarettenproduzenten zwang, neue Preislagen zu 2 1/2 und 3 1/3 Pfennig je Zigarette einzuführen, sorgte für eine Abwanderung der Käufer von den bisherigen Spitzenmarken. Insbesondere Reemtsmas bisherige Spitzenmarke Ova (deren Preis bei 5 Pfennig verblieb) verlor in der Folge stark an Popularität. An ihre Stelle trat vor allem die Marke R6 aber auch Marken der Mittelpreislage wie die verschiedenen Salem-Zigaretten,deren Preise von 4 auf  3 1/3 Pfennig gesenkt wurden.

Zum weiteren Kreis der Werbemaßnahmen, mit denen Reemtsma gezielt seine Marktstellung auszubauen suchte, gehörten Sammelbilder, wie sie im Gesamtkonzern (wenn auch im Widerspruch zu den Werbekonzepten Domitzlaffs) ab 1932 eingesetzt wurden. Allerdings gab Reemtsma nicht die eigentlichen Bilder in die Packungen, sondern nur sogenannte "Bilderschecks", mit denen Bilder angefordert werden konnten. Neben harmloseren Sammelserien wurden ab 1933 verstärkt Serien aufgelegt, die sich in den Dienst der nationalsozialistischen Propaganda stellten. So erschienen Serien wie "Der Kampf ums Dritte Reich" (1933), "Deutschland erwacht. Werden, Kampf und Sieg der NSDAP" (1934) oder zuletzt "Raubstaat England" (1941). Die erfolgreichste dieser Serien, "Adolf Hitler. Bilder aus dem Leben des Führers" (1936) wurde insgesamt 2,77 Millionen mal verschickt, so dass rechnerisch rund 10 % der deutschen Haushalte im Besitz eines Albums gewesen sein müssten. Die Aufnahmen für alle diese Serien wurden exklusiv von Hitlers Fotografen Heinrich Hoffmann bezogen, Vorworte und andere Texte stammten z.T. von NS-Prominenz wie Joseph Goebbels oder Hermann Göring.

 

Das Fotoalbum "Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933"

Auf dem Münchener Oktoberfest war der Konzern in den Dreißiger Jahren mit einer eigenen Bühne präsent, auf der mehrmals täglich mit kurzen Stücken für ihre Zigarettenmarken geworben wurde. 1933 war dies die "Salem-Schau", mit der einerseits die Marke "Salem Gold" beworben wurde, andererseits das im Herbst 1933 neu herausgebrachte Sammelbilderalbum "Der Kampf ums Dritte Reich". Letzteres wurde, obwohl nach den Morden während des sog. "Röhm-Putsch" 1934 eine Reihe von Bildern ausgetauscht werden mussten, ein großer Erfolg für die Firma.

Das Bildarchiv der Bayerischen Staatsbibliothek bewahrt seit dem Jahr 2000 unter der Signatur Portr. T 1007 ein querformatiges Fotoalbum (24 x 34 cm) auf, das eine dieser Werbevorführungen auf insgesamt 34 Aufnahmen dokumentiert. Die Provenienz des Albums ist nicht mehr rekonstruierbar; die verhältnismäßig aufwändige Herstellung (geprägter Deckel) - freilich in Verbindung mit Fotografien unterschiedlicher Qualität und Formate - lassen eine Herstellung als firmeninternes Geschenk möglich erscheinen. Die Staatsbibliothek erwarb das Album 1994 (Altsignatur Cod.icon. 556, vgl. Cbm Cat. 79 f, S. 162).

Die Aufnahmen erlauben es bis zu einem gewissen Grad, den Ablauf der Vorführungen nachzuvollziehen. Nicht viel anders als bei modernen Werbefilmen (als deren Vorläufer Veranstaltungen wie die "Salem-Schau" gelten können) beeindruckte die Ausstattung der Schau durch aufwändig gestaltete Kulissen und Kostüme. Der Entwurf hierfür stammte vom konservativen Dekorationskünstler Siegmund v. Suchodolski (1875-1935). Auffällig ist dabei der Versuch, an und für sich gegensätzliche Stilelemente des Orientalismus, "bayerischer" bzw. "alpenländischer" Folklore und schließlich des modernen und "modischen" Tabakkonsums miteinander zu verbinden. Über die verwendeten Farben lassen sich keine Aussagen treffen, doch deuten die z.T. starken Kontraste der erhaltenen Aufnahmen auf sehr kräftige Farben hin. Die Haltung der Darsteller lässt auf ein getanztes Stück nach Art einer Revue schließen, das aus mehreren "Bildern" oder kurzen Sequenzen bestanden haben muß, die einen Tagesablauf im Zeichen des Rauchens abbildeten, die durch Übertitel kommentiert wurden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg ließ der Konzern noch einige Male eine eigene Schaubude am Oktoberfest errichten; so gab es 1951 und 1952 eine "bunte Schau am Zuban-Turm". 1953 und 1954 wurden für die Marke "Salem No. 6" große Werbetore hinter den Haupteingängen zum Festplatz errichtet. Vor allem das Aufkommen des Fernsehens bzw. der Fernsehwerbung scheint dafür den Ausschlag gegeben zu haben, dass die Firma später auf solche aufwändigen Inszenierungen verzichtete.

Im Folgenden werden die Aufnahmen des Albums in ihrer dortigen Reihenfolge präsentiert. Die Beschreibung der Bühne erfolgt aus der Blickrichtung der Zuschauer. Weitere Informationen zu den Fotografien lassen sich in der Datenbank des Bildarchivs der Bayerischen Staatsbibliothek über die Eingabe der Bildnummer recherchieren.


Vorderdeckel

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Vorderdeckel

Das querformatige Fotoalbum ist in gerippte blaugraue Pappe mit goldgeprägten Titel eingebunden.

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Vor der Vorführung

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014421

Blick über die Wirtsbudenstraße (damals Mozart-, heute Matthias-Pschorr-Straße) nach Osten mit Werbung für die Salem-Schau in Form eines "Maibaums". Die Aufschriften: Salem Aleikum // Besucht die Salem-Schau / bei der Bavaria.

Im Hintergrund links der Turm der Augustiner-Bräu Festhalle.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014422

Blick auf die Gesamtanlage der Bühne im geschlossenen Zustand.
Die Aufschriften: Salem Schau // Die milde Salem //Salem Gold // Die milde Salem mit den NEUEN Bildern / Kampf ums Dritte Reich // Wenn sie mild ist heisst sie SALEM 3 1/3 Pfennig // Entwurf S[iegmund] v. Suchodolski / Gesamt-Ausführung Otto Franta.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014423

Blick auf den zentralen Pavillon der Bühne im geschlossenen Zustand.
Die Aufschriften: Die milde Salem //Salem Gold // Die milde Salem mit den NEUEN Bildern / Kampf ums Dritte Reich // [Wenn sie mild ist heisst sie] SALEM [3 1/3 Pfennig].

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I. Bild

Zwischentitel:
Am Morgen / Die milde Salem

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014424

Blick auf den linken Seitenpavillon der Bühne im geöffneten Zustand mit als "Salem Gold"-Zigaretten verkleideten Darstellern.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014425

Blick auf den Mittelpavillon der Bühne: die "Salem Gold"-Zigarette der vorhergehenden Aufnahme öffnet sich, um eine Darstellerin in einem "Salem"-Kleid zu enthüllen.
Bildtitel an der Kulisse: Am Morgen / Die milde Salem.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014426

Blick auf den Mittelpavillon der Bühne: zu sehen ist die Darstellerin im "Salem"-Kleid mit einem als "Dandy" gekleideten Darsteller (helle Sportkleidung, Knickerbocker). An beiden Seiten je zwei gemeinsam als Kuh verkleidete Darsteller.
Bildtitel an der Kulisse: Am Morgen / Die milde Salem.

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II. Bild

Zwischentitel:
Am Vormittag / die milde Salem

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014427

Blick auf den Mittelpavillon der Bühne: zu sehen sind drei Darstellerinnen in "bäuerlicher" Kleidung mit Kopftüchern, die sich mit Gießkannen um ein "Feld" kümmern.
Bildtitel an der Kulisse: Am Vormittag / die milde Salem.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014428

Blick auf den Mittelteil der Bühne: zu sehen sind im Hintergrund drei Darstellerinnen in "bäuerlicher" Kleidung; im Vordergrund tanzen drei Darsteller in "Tracht" mit Sensen.
Bildtitel an der Kulisse: Am Vormittag / die milde Salem.

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III. Bild

Zwischentitel:
Schau, nach der Sommersonne Strahlen / Vertreibt die Salem alle Qualen

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014429

Blick auf den Mittelpavillon der Bühne: zu sehen sind im Hintergrund drei Darstellerinnen in einem gemeinsamen Blumenkostüm (?). Im Vordergrund drei Darsteller in "bäuerlicher" Kleidung, die sich beim Zigarettenrauchen erholen.
Bildtitel an der Kulisse: Schau, nach der Sommersonne Strahlen / Vertreibt die Salem alle Qualen

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014430

Blick auf den rechten Teil der Bühne: zu sehen sind drei Darstellerinnen (Vordergrund) und drei rauchende Darsteller in "bäuerlicher" Kleidung, die gemeinsam abgehen.

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IV. Bild

Zwischentitel:
Am Nachmittag / Die milde Salem

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014431

Blick auf den Mittelteil der Bühne: zu sehen ist eine Darstellerin in "bäuerlicher" Kleidung auf Rollschuhen, am rechten Rand ein Darsteller in "Tracht".
Bildtitel an der Kulisse: Am Nachmittag / die milde Salem.

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V. Bild

Zwischentitel:
Jetzt geh' ma nacha auf die Wies'n / Weil wir a' Gaudi hab'n müß'n

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014432

Blick auf den linken Teil der Bühne: zu sehen sind verschiedene Darstellerinnen und Darsteller  in "bäuerlicher" Kleidung oder "Tracht". Zwei Darstellerinnen servieren Bierkrüge des staatlichen Hofbräuhauses, zwei Darsteller posieren als "Schützen".
Bildtitel an der Kulisse (Schießscheiben): Des Schützenkönigs erster Preis / ist Salem, wie ein jeder weiß.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014433

Blick auf den linken Teil der Bühne: zu sehen sind verschiedene Darstellerinnen und Darsteller  in "bäuerlicher" Kleidung oder "Tracht". Zwei Darstellerinnen servieren Bierkrüge des staatlichen Hofbräuhauses, zwei Darsteller posieren als "Schützen". Vor den "Schießscheiben" tanzen zwei Darstellerinnen in Tanzkostümen.
Bildtitel an der Kulisse (Schießscheiben): Des Schützenkönigs erster Preis / ist Salem, wie ein jeder weiß.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014433

Blick auf den rechten Mittelteil der Bühne: zu sehen sind verschiedene Darstellerinnen und Darsteller  in "bäuerlicher" Kleidung oder "Tracht". Eine Darstellerin serviert Bierkrüge des staatlichen Hofbräuhauses. Im Vordergrund tanzen zwei als "Schützen" gekleidete Darsteller mit zwei weiteren Darstellerinnen in Tanzkostümen.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014435

Blick auf den Mittelteil der Bühne: zu sehen sind verschiedene Darstellerinnen und Darsteller  in "bäuerlicher" Kleidung oder "Tracht". Zwei Darstellerinnen tragen Bierkrüge des staatlichen Hofbräuhauses, zwei Darsteller posieren als "Schützen", zwei Darstellerinnen tragen Tanzkostüme. Auf dem vorliegenden Foto sind alle im Tanzen begriffen.
Bildtitel an der Kulisse: [Jetz]t geh' ma nacha auf die Wies'n / [Wei]l wir a' Gaudi hab'n müß'n.

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VI. Bild

Zwischentitel:
Am Abend / die milde Salem

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014436

Blick auf den Mittelteil der Bühne: zu sehen sind vier Darsteller in "Tracht", die (einen Schuhplattler?) tanzen.
Bildtitel an der Kulisse: Am Abend / die milde Salem.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer
port-014437

Blick auf den Mittelteil der Bühne: zu sehen sind je vier Darstellerinnen und Darsteller in "Tracht", die einen Volkstanz (wahrscheinlich den sog. Bandltanz) aufführen. Die Röcke der Darstellerinnen sind hier mit "Salem"-Schriftzügen verziert.
Bildtitel an der Kulisse: Am Abend / die milde Salem.

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VII. Bild

Zwischentitel:
Nach dem Tanz am Feierabend / Duliöh, ist Salem labend

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014438

Blick auf den Mittelteil der Bühne: zu sehen sind je vier Darstellerinnen und Darsteller in "Tracht", die einen Volkstanz (Erntetanz?) tanzen. Die Röcke der Darstellerinnen sind hier mit "Salem"-Schriftzügen verziert.
Bildtitel an der Kulisse: Nach dem Tanz am Feierabend / Duliöh, ist Salem labend.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014439

Blick über den Mittelteil der Bühne zum linken Pavillon: zu sehen sind im Vordergrund je vier Darstellerinnen und Darsteller in "Tracht", die einen Volkstanz tanzen (Hebefigur). Die Röcke der Darstellerinnen sind hier mit "Salem"-Schriftzügen verziert. Im Hintergrund der linke Pavillon mit einer Blaskapelle, dahinter das Dach des "Winzerer Fähndl"-Festzelts und Teile der Ruhmeshalle.
Bildtitel an der Kulisse: [Am Abend] / die milde Sa[lem].

Anmerkung: dem Zwischentitel nach gehört dieses Bild zum vorhergehenden Abschnitt.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014440

Blick auf den Mittelteil der Bühne: zu sehen sind je vier Darstellerinnen und Darsteller in "Tracht", die im Abgang begriffen sind. Die Röcke der Darstellerinnen sind hier mit "Salem"-Schriftzügen verziert.
Bildtitel an der Kulisse: Nach dem Tanz am Feierabend / Duliöh, ist Salem labend.

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VIII. Bild

Zwischentitel:
Selbst im Traum / die milde Salem

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014441

Blick auf den Mittelteil der Bühne: zu sehen ist ein Darsteller in "Tracht", der sich mit einer Leiter einer (gemalten) Dame in einem Bett nähert ("Fensterln").
Bildtitel an der Kulisse: Selbst im Traum / die milde Salem.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014442

Blick auf den Mittelteil der Bühne: zu sehen sind vier Darsteller in "Tracht", die eine Schlägerei darstellen (oder einen sog. "Watschentanz" aufführen?).
Bildtitel an der Kulisse: Selbst im Traum / die milde Salem.

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Schlußszene

Zwischentitel:
Was sie am Arbeitstag erlebt / im Traume jetzt / ihr Bett umschwebt
Der milden Salem freundlich Bild / auch nachts noch / ihren Sinn erfüllt

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014443

Blick über den Mittelteil der Bühne zum rechten Pavillon: zu sehen sind vier Darsteller in "Tracht", die eine Schlägerei darstellen (oder einen sog. "Watschentanz" aufführen?). Ein weiterer Darsteller ist in der Kulisse zu sehen.
Bildtitel an der Kulisse: [Wa]s sie am Arbeitstag erlebt / im Traume jetzt / ihr Bett umschwebt.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014444

Blick auf den Mittelteil der Bühne: zu sehen sind vier Darsteller in "Tracht" sowie je fünf männliche und weibliche Darsteller, die Trikots mit den Buchstaben S-A-L-E-M sowie "Zigarettenhüte" mit der Aufschrift "Salem" tragen.
Bildtitel an der Kulisse: [Wa]s sie am Arbeitstag erlebt / im Traume jetzt / ihr Bett umschwebt.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014445

Blick auf den Mittelteil der Bühne: zu sehen sind vier männliche und fünf weibliche Darsteller, die Trikots mit den Buchstaben S-A-L-E-M sowie "Zigarettenhüte" mit der Aufschrift "Salem" tragen.
Bildtitel an der Kulisse: Der milden Salem freundlich Bild / auch nachts noch / ihren Sinn erfüllt.

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Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014446

Blick auf den Mittelteil der Bühne: zu sehen sind fünf männliche und fünf weibliche Darsteller, die Trikots mit den Buchstaben S-A-L-E-M sowie "Zigarettenhüte" mit der Aufschrift "Salem" tragen.
Bildtitel an der Kulisse: Die milde Salem mit den NEUEN Bildern / Kampf ums Dritte Reich.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014447

Blick auf den Mittelteil der Bühne: zu sehen sind vier männliche und fünf weibliche Darsteller, die Trikots mit den Buchstaben S-A-L-E-M sowie "Zigarettenhüte" mit der Aufschrift "Salem" tragen.
Bildtitel an der Kulisse: Der milden Salem freundlich Bild / auch nachts noch / ihren Sinn erfüllt.

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Nach der Vorführung

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014448

Blick auf den rechten Teil der Bühne: zu sehen ist ein in "türkischen" Kostüm gekleideter Darsteller (Fez mit der Aufschrift "Salem", Jacke), der Werbefähnchen an die sich im Vordergrund drängenden Besucher verteilt.

Im Hintergrund sind verschiedene Fahrgeschäfte erkennbar.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014449

Blick auf den Mittelteil der Bühne: zu sehen sind fünf in "türkischen" Kostümen gekleidete Darsteller (Fez mit der Aufschrift "Salem", Jacke), die Gratiszigaretten an die sich im Vordergrund drängenden Besucher verteilen.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014450

Blick auf den Mittelteil der Bühne: zu sehen sind vier in "türkischen" Kostümen gekleidete Darsteller (Fez mit der Aufschrift "Salem", Jacke), die Gratiszigaretten an die sich im Vordergrund drängenden Besucher verteilen.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014451

Blick auf den Mittelteil der Bühne: zu sehen sind fünf in "türkischen" Kostümen gekleidete Darsteller (Fez mit der Aufschrift "Salem", Jacke), die Gratiszigaretten an die sich im Vordergrund drängenden Besucher verteilen.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014452

Blick vom linken Teil der Bühne auf die Mozartstraße (heute Matthias-Pschorr-Straße) und die sich drängenden Zuschauer (während der Vorstellung?). Im Hintergrund links das Gebäude der Oktoberfest-Polizei, rechts das Dach des "Winzerer Fähndl"-Festzelts. Mittig der Aufweg zur Schwanthalerhöhe mit einem "Park-Platz" und weiteren Menschenmassen.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014453

Blick vom linken Teil der Bühne auf die Mozartstraße (heute Matthias-Pschorr-Straße) und die sich drängenden Zuschauer (während der Vorstellung?). Im Hintergrund links das Festzelt von "Rösslers Original Ochesnbraterei / Augustinerbräu Märzen", rechts das Gebäude der Oktoberfest-Feuerwache.

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BSB Portr. T 1007
Die Salem-Schau auf dem Münchner Oktoberfest 1933
Bildnummer port-014453

Blick vom linken Teil der Bühne auf die Mozartstraße (heute Matthias-Pschorr-Straße) und die sich drängenden Zuschauer (während der Vorstellung?). Im Hintergrund links das Festzelt von "Rösslers Original Ochesnbraterei / Augustinerbräu Märzen", rechts das Gebäude der Oktoberfest-Feuerwache.

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Literatur

  • Tino Jacobs, Zwischen Intuition und Experiment. Hans Domizlaff und der Aufstieg Reemstmas, 1921 bis 1932, in: Hartmut Berghoff (Hrsg.), Marketing-Geschichte. Die Genese einer modernen Sozialtechnik. Frankfurt am Main, 2007, S. 148-176.
  • Tino Jacobs, Rauch und Macht. Das Unternehmen Reemtsma 1920 bis 1961. Göttingen (Hamburger Beiträge zur Sozial- und Zeitgeschichte; 44), 2008.
  • Erik Lindner, Die Reemtsmas. Geschichte einer deutschen Unternehmerfamilie. Hamburg, 2007.
  • Rauchzeichen. Fotoarchiv Reemtsma <http://www.fotoarchiv-reemtsma.de/> (Aufruf 09.09.2011).
  • Werbemittelarchiv der Reemtsma Cigarettenfabriken <http://werbemittelarchiv-reemtsma.museum-der-arbeit.de/> (Aufruf 09.09.2011),