Bayerische Landesbibliothek Online
Das Portal zu Geschichte und Kultur des Freistaats

Handschriften aus dem Archiv der Zisterzienserinnenabtei Seligenthal

Das 1232 gegründete Kloster Seligenthal bei Landshut ist bis heute einer der größten Zisterzienserinnenkonvente weltweit. Das Projekt stellt digitalisierte Handschriften aus dem Klosterarchiv online zur Verfügung. Diese erlauben Einblick in die 780jährige Geschichte und Kultur des Konvents.


Zur Geschichte Seligenthals


Gründung als Wittelsbachisches Hauskloster 1232

Gründerin des Klosters war die verwitwete bayerische Herzogin Ludmilla (gest. 1240), die aus der böhmischen Königsfamilie der Przemysliden stammte. In erster Ehe war sie mit Graf Albert III. von Bogen (gest. 1197) verheiratet. 1204 ehelichte sie den bayerischen Herzog Ludwig I., den "Kelheimer", (1173-1231). Über Ludmilla erhielten die Wittelsbacher nach dem Tod ihres letzten Sohnes aus erster Ehe, Alberts IV. von Bogen, 1242 das Erbe der Grafen von Bogen sowie das Rautenwappen.

Ludmilla stiftete Kloster Seligenthal 1232, ein Jahr nachdem ihr Mann, Herzog Ludwig I., auf der Donaubrücke in Kelheim ermordet worden war. Als Gründung der Wittelsbacher entwickelte sich Seligenthal rasch zu einem Hauskloster der bayerischen Herrscherfamilie. Bis heute wird beim täglichen Chorgebet im Kloster aller verstorbenen Mitglieder des Hauses Wittelsbach gedacht. Als Hauskloster war die Abtei von 1240 bis 1504 Begräbnisstätte der niederbayerischen Linie der Wittelsbacher, zuletzt noch des in Landshut residierenden Herzogs Ludwig X. (gest. 1545). Seit 1233 war das Kloster auch Grablege der eng mit den Wittelsbachern verbundenen Familie von Preysing.


Seligenthal als Zisterzienserkloster

Ludmilla hatte bewusst ein Zisterzienserinnenkloster gestiftet, da dieser in Bayern damals mit seinem Frauenzweig noch nicht vertretene Orden "wie der Morgenstern im Nebel" leuchtete (Stiftungsurkunde). Die Zisterzienser waren eine Reformbewegung der Benediktiner, benannt nach ihrem ersten Kloster, das 1098 im burgundischen Cîteaux gegründet worden war. Der Männerzweig des Ordens hatte seit dem 12. Jahrhundert Niederlassungen im Herzogtum Bayern, Seligenthal war das erste Frauenkloster des Ordens im Herzogtum. Als weiteres Zisterzienserinnenkloster entstand in Altbayern nur noch Niederschönenfeld (Lkr. Donau-Ries).

Der Zisterzienserorden besaß eine zentralistische Organisation mit Mutter- und Tochterklöstern. Frauenklöster waren dem Vaterabt („pater immediatus“) eines Männerklosters unterstellt. Diese führten die Oberaufsicht über das geistliche und wirtschaftliche Leben des Frauenkonvents und entsandten aus ihrem Kloster die Beichtväter. Diese Aufgabe nahm für Seligenthal zunächst das Kloster Kaisheim (Lkr. Donau-Ries) wahr, vermutlich bereits 1238. 1245/46 wurde Kaisheim vom Generalkapitel des Ordens formell mit der Betreuung von Seligenthal beauftragt, das damit dem Zisterzienserorden inkorporiert wurde. Seit 1426 ging die Aufsicht an das Kloster Raitenhaslach (Lkr. Altötting), 1581 dann an Aldersbach (Lkr. Passau).


Anfänge

Das Kloster entstand nördlich der Isar vor den Toren der Stadt Landshut, die Ludwig I. 1204 gegründet hatte und die sich seitdem zu einem Herrschaftsmittelpunkt der Wittelsbacher entwickelte. Seligenthal lag damit im Bistum Regensburg, während die Stadt südlich der Isar zum Bistum Freising gehörte. Gestiftet wurde das Kloster bei einem bereits bestehenden Spital. Dort bestand vermutlich bereits eine geistliche Frauengemeinschaft. Dass die ersten Nonnen aus dem schlesischen Trebnitz (Trzebnica) kamen, wie die Klostertradition seit dem 17. Jahrhundert berichtet, ist auszuschließen.

Seligenthal wurde bis nach 1300 oft nur als Kloster der hl. Maria bei oder in Landshut bezeichnet. Früh erschien auch der lateinische Name "felix vallis" (1238) oder "vallis felix", aus dessen deutscher Übersetzung Saeldenthal bzw. der heutige Name Seligenthal  entstand.

Die wirtschaftliche Grundlage des neugegründeten Klosters waren die fünf Dörfer Leming, Ober- und Unterfaustern, Ritzenried und Schwarzenberg (alle Markt Eschlkam, Lkr. Cham) im Bayerischen Wald, die aus dem väterlichen Erbe Ludmillas stammten. Sie blieben mit Ausnahme der Jahre 1665-1679 Besitz des Klosters bis zur Säkularisation.


Seligenthal im Spätmittelalter

1252 wurden Kloster und Spital getrennt; letzteres nahm fortan als Heilig-Geist-Spital in Landshut eine eigenständige Entwicklung. Die Seligenthaler Klosterkirche wurde 1259 geweiht.

Seit 1252 setzten zahlreiche Schenkungen adeliger Familien an das Kloster ein. Die bedeutendste Stiftung waren dabei 1296 Pfarrei und Hofmark Gündlkofen (Lkr. Landshut) durch die Herzogsfamilie. In der Mitte des 14. Jahrhunderts lösten Landshuter Bürgersfamilien den Adel als Stifter ab.

Der spätmittelalterliche Konvent bestand aus den Chorfrauen, die überwiegend dem Adel bzw. Landshuter Patrizierfamilien entstammten, sich vor allem dem Chorgebet widmeten und im Kapitel stimmberechtigt waren, den Laienschwestern, die praktische Tätigkeiten verrichteten und kein Stimmrecht besaßen, sowie den ebenfalls nicht stimmberechtigten Konversen, männlichen Laienbrüdern, die in der Klosterökonomie arbeiteten. Konversen sind in Seligenthal bis um 1500 nachweisbar.

1287 lebten in Seligenthal 88 Nonnen (Chorfrauen und Laienschwestern) und 20 Konversen. Der Kaisheimer Abt ordnete 1299 an, die Stärke auf 60 Nonnen, zehn Laienschwestern und 23 Laienbrüder zu begrenzen.1306 lebten in Seligenthal 55 Chorfrauen, acht Laienschwestern und 18 Konversen, 1354 waren es 61 Chorfrauen, fünf Laienschwestern und 16 Konversen. In Seligenthal traten auch zwei wittelsbachische Prinzessinnen ein, Elisabeth (1258-1314, Einkleidung 1270), die Tochter Heinrichs XIII., sowie Agnes (1301-1316), die Tochter Stephans I. von Niederbayern.

Im 15. Jahrhundert, der Zeit der Klosterreformen, häuften sich die Resignationen von Äbtissinnen (1454, 1466, 1468, 1489). 1473 kamen auf Bitten Herzog Ludwigs des Reichen (reg. 1450-1479) drei Chorfrauen und zwei Laienschwestern aus dem elsässischen Kloster Königsbrück.


Seligenthal in der Frühen Neuzeit

Im 16. Jahrhundert häuften sich die landesherrlichen Eingriffe in Seligenthal, vor allem in die Finanzverwaltung des Klosters. Seit Herzog Ludwig X. beanspruchten die bayerischen Landesherren, den Hofmeister, also den ranghöchsten Beamten des Stifts, selbst zu ernennen.

Die durch die Reformation ausgelöste Krise des Klosterlebens traf Seligenthal anscheinend mit voller Wucht in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Nach einer Visitation durch den Generalabt des Zisterzienserordens 1573 musste im folgenden Jahr Äbtissin Sabina Hauser (reg. 1552-1574, gest. 1582) resignieren. Den zusammengeschmolzenen Konvent ergänzten Zisterzienserinnen aus Niederschönenfeld, unter ihnen auch die neue Äbtissin, Apollonia Rainbacher (1574-1605).

Die katholische Reform kam in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts voll zum Durchbruch, verzögert allerdings durch den Dreißigjährigen Krieg, als die Klosterfrauen zwischen 1632 und 1648 elfmal aus Landshut flüchten mussten. Entscheidend war die Amtszeit von Äbtissin Maria Anna von Preysing (reg. 1643-1665), unter der nicht nur Kriegsschäden beseitigt wurden, sondern die innere Reform des Konvents strikt durchgeführt wurde. Damit änderte sich auch die soziale Zusammensetzung des Konvents, dessen Chorfrauen und Äbtissinnen bisher vorwiegend dem Adel entstammten - nun gewannen Bürgertöchter die Mehrheit. Maria Anna von Preysing gelang es auch 1663, die Vermögensverwaltung komplett in den Händen der Äbtissin zu konzentrieren. Unter ihr wuchs der Konvent von 34 (1643) auf 52 Mitglieder (1665; 31 Chorfrauen, 16 Laienschwestern, drei Novizinnen, eine Oblatin).

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts zählte der Konvent 72 Mitglieder (1720: 49 Chorfrauen, 23 Laienschwestern). Unter Äbtissin Helena Häckl (reg. 1707-1748) feierte Seligenthal 1732 sein 500jähriges Bestehen. Parallel dazu wurde 1732-1734 die Klosterkirche nach Plänen von Johann Baptist Gunetzrhainer (1692-1763) umgebaut; Stuck und Malerei fertigte Johann Baptist Zimmermann (1680-1758), die Altäre der Aldersbacher Laienbruder Kaspar Grießemann (1689-1742).

Bei ihrem Tod 1748 hinterließ Äbtissin Häckl 93.000 fl Schulden, die sich bis 1768 nur auf 62.000 fl vermindert hatten. Schon 1766 ordnete daher der Generalabt des Ordens an, die Zahl der Konventualinen auf 50 zu vermindern.


Zwischen Aufhebung und Wiederbegründung

Im ausgehenden 18. Jahrhundert stellte die Aufklärung das klösterliche Leben immer mehr in Frage. Um die Nützlichkeit des Klosters für die Gesellschaft unter Beweis zu stellen, richtete daher das Kloster 1782 auf Empfehlung des Klosterbeichtvaters P. Balduin Wurzer (1738-1809) eine Mädchenschule ein, an der Schwestern unterrichteten.

1801 wurde Seligenthal eines der ersten Opfer der klosterfeindlichen Politik unter Maximilian von Montgelas (1759-1838). 1801/02 wurden der größte Teil der Einkünfte des Stifts sowie dessen Patronatsrechte an die 1800 von Ingolstadt nach Landshut verlegte Universität überwiesen. Der Konvent sollte auf 20 Personen reduziert werden. 1803 wurde im Zuge der allgemeinen Säkularisation das Kloster gänzlich aufgehoben, der Besitz aber vollständig der Universität zugeteilt.

Bei der Aufhebung zählte der Konvent neben der Äbtissin Floriana Stegmüller noch 25 Chorfrauen und zwölf Laienschwestern (39 Personen). Die Schwestern konnten weiterhin im Kloster leben und erhielten von der Universität Pensionszahlungen. Auch die 1782 begründete Schule führten sie fort. Die Aufnahme von Novizinnen war jedoch verboten, womit der Konvent zum Aussterben verurteilt war.

1820, beim Tod der Äbtissin, mussten die verbliebenen Schwestern die Schule aufgeben. Durch Todesfälle und Austritte schmolz der Konvent bis 1824 auf neun Mitglieder zusammen.

1833 baten die verbliebenen fünf  Klosterfrauen, König Ludwig I. (reg. 1825-1848, gest. 1868), das Kloster wieder zu errichten. Der König genehmigte diese am 4. November 1835 unter der Bedingung, dass die Schwestern künftig eine Schule führen sollten. Am 4. Mai 1836 wurde das Kloster auch kanonisch wiedererrichtet. Die Leitung oblag nun einer Oberin. Das Kloster wurde nicht mehr dem Zisterzienserorden inkorporiert, sondern war eine religiöse Frauengemeinschaft unter bischöflicher Aufsicht. Der frühere Besitz wurde dem Kloster jedoch nicht wieder restituiert.


Seligenthal seit der Wiedergründung 1835

Bereits 1836 nahm das Kloster den Betrieb einer Volksschule auf. 1838 folgte eine höhere Mädchenschule mit Internat (ab 1924/25 "Mädchenlyzeum"), 1869 auch eine Haushaltungsschule (1916 Kaufmännische Berufsfortbildungsschule, später „Kaufmännische Mädchenschule"). Seit 1838 war das Kloster auch in der Lehrerinnenbildung tätig.

1862 erhielt Seligenthal den Rang eines Priorats, 1925 wurde es wieder zur Abtei erhoben. Als Tochtergründung entstand 1863 Waldsassen, das 1894 selbständig wurde. Der Konvent wuchs bis 1932 auf 110 Mitglieder an.

Die Nationalsozialisten zwangen das Kloster, seinen Schulbetrieb deutlich einzuschränken. 1935/37 wurde die Lehrerinnenbildungsanstalt und die mit ihr verbundene Schule geschlossen, 1938 das Lyzeum. 1941 übernahm die Stadt Landshut die kaufmännische Mädchenschule. Das Kloster konnte nur seine Volksschule behaupten, obwohl auch hier seit 1944 versucht wurde, die klösterlichen Lehrkräfte gänzlich zu verdrängen.

Nach 1945 wurden die geschlossenen Schulen wieder eröffnet; noch 1945 das Lyzeum als Oberrealschule (ab 1965 Gymnasium) und die Lehrerinnenbildungsanstalt, 1950 auch die Handelsschule (1972 Wirtschaftsschule). Die Lehrerinnenbildungsanstalt wurde 1958 mit der Gründung der Pädagogischen Hochschulen in Bayern aufgehoben. Das Kloster richtete daher bereits 1956 eine Ausbildungseinrichtung für Kindergärtnerinnen ein (heute Fachakademie für Sozialpädagogik). Nach der Aufhebung der Bekenntnisschulen in Bayern wurde 1969/70 die bisherige Volksschule in eine private Schule umgewandelt. 1970 wurde ein Kindergarten gegründet. Im Jahr 2000 überführte das Kloster seine gesamten Schulen in die Trägerschaft der Schulstiftung Seligenthal.

Der Konvent, der 1945 noch 93 Mitglieder gezählt hatte, wuchs wieder an und erreichte 1956 mit 139 Mitgliedern den bisherigen Höchststand. Seit den 1960er Jahren änderte sich das Ordensleben gründlich. So wurde in der Folge des 2. Vatikanischen Konzils (1962-1965) die Unterscheidung zwischen Chorfrauen und Laienschwestern aufgehoben. Gleichzeitig sah sich Seligenthal - wie andere Klöster - sinkenden Bewerberzahlen gegenüber, weshalb der Konvent schrumpfte (2010: 53 Mitglieder).

1955 gründete Seligenthal im burgenländischen Marienkron eine neue Niederlassung (1959 selbständiges Priorat, 1991 Abtei), ebenso 1972 mit dem Colegio Ave Maria in La Paz/Bolivien (2005 selbständiges Priorat). Eine weitere Tochtergründung entstand 1999 mit dem Kloster Helfta in Sachsen-Anhalt.



Archiv und Bibliothek von Seligenthal

Bis heute befindet sich in Seligenthal eine bedeutende schriftliche Überlieferung auch aus der Zeit vor 1800. Die Klosterbibliothek verblieb 1802/03 weitgehend ungeschmälert vor Ort. 2008 zählt sie über 2.400 Bände aus der Zeit vor 1800. Rechtsrelevante Archivalien (v. a. Urkunden und Salbücher) mussten dagegen abgegeben werden und gelangten vorwiegend an die Universitätsverwaltung und die staatlichen Archive. Dennoch haben sich im Klosterarchiv Archivalien auch aus der Zeit vor der Säkularisation erhalten, nämlich Urkunden, eine mehrbändige Chronik, Amtsbücher und Akten.

a) Urkunden (Schenkungen, Privilegien…): Im Kloster befindet sich noch ein Urkundenbestand der Jahre 1242 bis 1779.

b) Neben den Urkunden kommt ein besonderer Stellenwert den ab 1550 vorhandenen Stifts- und Rechnungsbüchern zu, die bis 1803 fast immer in doppelter Ausfertigung (Schreiber und Gegenschreiber) geführt wurden.

c) Von besonderem Interesse sind die ab dem 17. Jahrhundert aufgezeichneten „Annales“. Sie werden bis heute als „Chronik“ weitergeschrieben, natürlich verändert in Gestalt und Inhalt.

d) Überdies verfügt das Archiv über verschiedene Handschriften für den klosterinternen Gebrauch, z.B. ein Apothekenbuch, ein Küchenbuch etc.

Die weitere ältere archivische Überlieferung zum und aus dem Kloster Seligenthal vor 1803 befindet sich heute größtenteils im Bayerischen Hauptstaatsarchiv in München (auch die an die Universität abgegebenen Urkunden und Salbücher). Einschlägig sind auch die Archivbestände der Klöster der Vateräbte (Kaisheim, Raitenhaslach, Aldersbach), hier besonders die frühe Überlieferung (Visitationsprotokolle) aus Kaisheim im Staatsarchiv Augsburg.

Inge Bosl/Florian Sepp

 

Nach oben

Literatur

  • Cistercienserinnenabtei Seligenthal in Landshut. Gegründet 1232 (Deutsche illustrierte Rundschau), Landshut 1932.
  • Edgar Krausen, Die Klöster des Zisterzienserordens in Bayern (Bayerische Heimatforschung 7), München 1953.
  • Markus Mitschke, Gott zur Ehre - der Stadt zum Wohl. Die Klöster der Stadt Landshut von der Gründung bis zur Säkularisation (Schriften aus den Museen der Stadt Landshut 30), Landshut 2011.
  • Maria Irene Schneider, Gesamt-Verzeichnis der Äbtissinnen, leitenden Oberinnen und Priorinnen des Klosters Seligenthal von der Gründung 1232 bis zum Jubiläumsjahr 1998, Landshut 1998.
  • Seligenthal 1232-1982. Beiträge zur Geschichte des Klosters, Landshut 1982 (zahlreiche grundlegende Aufsätze zur Klostergeschichte).
  • seligenthal.de. anders leben seit 1232, Landshut 2008.
  • Mario Tamme, Apotheken in Bayern. Die Arzneimittelversorgung im Rentamt Landshut bis 1808, Regensburg 2009 (S. 103 ff. über die Geschichte der 1654 errichteten Klosterapotheke).
  • Clara Wallenreiter, Die Vermögensverwaltung der Universität Landshut-München. Ein Beitrag zur Geschichte des bayerischen Hochschultyps vom 18. bis zum 20. Jahrhundert (Ludovico-Maximilianea. Forschungen 3), Berlin 1971.
  • Paulus Weißenberger, Wirtschaftsgeschichtliche Nachrichten über einige bayrische Cist.-Frauenklöster aus dem 13./14. Jahrhundert, in: Cistercienserchronik 67 (1960), 1-13.

Schlagwortsuche im Online-Katalog des Bibliotheksverbunds Bayern


Gedruckte Quellen / Ältere Literatur

  • Julia Bruch, Die Zisterze Kaisheim und ihre Tochterklöster. Studien zur Organisation und zum Wirtschaften spätmittelalterlicher Frauenkläster mit einer Edition des Kaisheimer Rechnungsbuches (Vita regularis. Ordnungen und Deutungen religiösen Lebens im Mittelalter. Editionen 5), Berlin 2013.
  • Anton Wilhelm Ertl, Chur-bayerischer Atlas ... Band 2: Klöster, Nürnberg 1705 (Abbildung, Beschreibung)
  • Anton Kalcher, Die Urkunden des Klosters Seligenthal in Landshut (1232-1400), in: Verhandlungen des Historischen Vereins von Niederbayern 29 (1893), 173-384.
  • Anton Kalcher, Die Urkunden des Klosters Seligenthal in Landshut (1401-1500), in: Verhandlungen des Historischen Vereins von Niederbayern 33 (1897), 5-236.
  • Monumenta Seeligenthalensia, in: Monumenta boica. Vol. XV, München 1787, 435-558.
  • Michael Wening, Historico-Topographica Descriptio ... Band: 3. Das Renntambt Landshuet, München 1723 (Beschreibung S. 6)

 

 

Hinweise zur Benutzung

Die Digitalisate stehen als Blätterversionen zur Verfügung, die ganz oder teilweise im Adobe-PDF-Format für private und wissenschaftliche Zwecke heruntergeladen werden können. Sie sind durch Inhaltsverzeichnisse erschlossen.
Aufgrund der vertraglichen Vereinbarung mit der Abtei Seligenthal und rechtlicher Überlegungen sind zurzeit nicht alle digitalisierten Handschriften frei über das Internet aufrufbar. Details können der Überblicksseite der digitalisierten Handschriften entnommen werden.

 

Angaben zum Projekt

Die Digitalisierung ausgewählter Handschriften aus dem Archiv der Zisterzienserinnenabtei Seligenthal ist ein Projekt der Zisterzienserinnenabtei Seligenthal und der Bayerischen Staatsbibliothek München.

Die Digitalisierung und Erschließung der Handschriften wurde 2012 am Münchener Digitalisierungszentrum der Bayerischen Staatsbibliothek vorgenommen.

Das Projekt wurde vom Bezirk Niederbayern und dem Kulturfonds Bayern finanziell gefördert.

Die Bereitstellung im Rahmen der Bayerischen Landesbibliothek Online erfolgte im November 2012.

Zisterzienserinnenabtei Seligenthal
200_150_Muenchen_BSB
Bezirk Niederbayern
Offensive Zukunft Bayern - gefördert durch den Kulturfonds Bayern

 

 

Nach oben